Optische Wirkung

Mal im Ernst, wie einladend ist es eine Webseite zu öffnen und vor einer Textwüste zu stehen? Es hat sicher einen Grund, dass die „Bild“ mehr Abonnenten hat, als alle anderen Tageszeitungen zusammen. Denn das Auge liest mit.

Bilder lockern das optische Erscheinungsbild einfach auf.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte

Bilder und Fotos eignen sich hervorragen dazu den Inhalt des Textes zu veranschaulichen. Du kannst Dein Produkt oder deine Dienstleistung in den schillerndsten Farben und Worten beschreiben.

Aber ein gut gemachtes Bild hat eine viel stärkere und emotionalere Wirkung. So kannst Du eine tiefere emotionale Bindung zu Deiner Zielgruppe aufbauen.

Branding

Bilder sind ein wichtiger Baustein im Aufbau eines Branding. Sie helfen also beim Aufbau einer Marke. Das Wort Marke oder Branding klingt nach etwas, was nur für große Firmen wichtig ist. Aber am Ende geht es vor allem um Wiedererkennungswert!

Also nutze Dein Bildmaterial als optischen Hingucker.

Wenn Du Dich etwas mehr mit Bildern als Baustein zum Markenaufbau beschäftigst, wirst Du erkennen, das große Marken bestimmte wiederkehrende Muster in ihren Bildern verwenden.

Ähnliche Bildinhalte

Marken wie Coca Cola oder die meisten Bierhersteller zeigen sehr oft junge Menschen, die eine gute Zeit haben. Es geht um Party, um Freunde, um Geselligkeit. Einfach um eine unbeschwerte Zeit und Spaß.

Somit werden mit diesen Bildern immer wieder die gleichen Emotionen hervorgerufen. Damit verbindest Du diese Emotionen mit der entsprechenden Marke. Das führt dazu, dass Du auf einer Party wiederum gerne Getränke einer bestimmten Marke trinkst. Weil es gedanklich und emotional einfach dazu gehört.

Überlege Dir, was ist Dein Kernelement. Was möchtest Du auf Deinen Bildern für Emotionen transportieren?

Ähnliche Farben und Looks

Viele Firmen nutzen oft Bilder mit einem ähnlichen Bildlook. Magenta Bilder von der Telekom. Congstar hat sogar einen komplett eigenen Bildlook entworfen, der sehr einprägsam ist.

Es ist sicher schwer einen komplett eigenen Bildlook zu entwerfen. Aber es hilft schon, wenn Du versuchst farblich in einem ähnlichen Bereich zu arbeiten. Mit Apps zur Bildbearbeitung auf dem Smartphone; wie Snapseed, VSCO oder Instagram; oder auch Presets in Adobe Lightroom kannst du beliebige Bilder mit einem einheitlichen Look versehen.

SEO

Besucher finden nicht nur über die normale Google Suche auf Deine Webseite. Sondern es gibt es die verschiedene Bildersuchen. Menschen suchen permanent nach verschiedenen Bildern zu einem bestimmten Produkt oder auch zur Inspiration.

Viele Fotografen oder Modelle suchen zum Beispiel auf Google oder Pinterest nach inspirierenden Bildern. Leider haben beide den Link zur Quelle des Bildes und somit dann auch zu Deiner Webseite versteckt oder hinter einen zusätzlichen Klick gesteckt. Das bedeutet, dass nur ein Bruchteil der Menschen, die deine Bilder über diese Umwege finden am Ende auch auf Deiner Seite landen.

Aber das kannst Du ganz einfach lösen, indem Du zum Beispiel ein Wasserzeichen mit Deinem Logo auf jedes Bild packst.

Wichtig für ein gutes SEO mit Bildern und Fotos ist, dass der alt-Tag am Bild mit einem guten Beschreibungstext befüllt wird. Google ist zwar schon sehr gut darin die Inhalte von Bildern selber zu erkennen. Aber es ist immer besser, wenn Du selber mit klaren Bildbeschreibungen unterstützt.

Auch der Dateiname ist ein Rankingfaktor. Als gibt Deinen Bildern keinen Namen wie „bild-1.jpg“ oder „startseite.jpg“. Wähle lieber einen beschreibenden Namen: „glueckliches-paar-tanzt-am-strand-name-deiner-webseite.jpg“. Nutze zur Trennung der Wörter immer einen Bindestrich „-“ und keinen Unterstrich „_

Rechtliches

Bei der Nutzung von Bildern gibt es aber auch ein paar rechtliche Dinge zu beachten. Verwende nur Bilder, für die Du die Erlaubnis hast!

Es gibt ein so genanntes Urheberrecht. Das bedeutet, dass nur die Person, die das Foto gemacht hat, entscheiden kann wer dieses Bild nutzen darf. Einfach Bilder von anderen Seiten zu klauen kann also sehr teuer werden.

Wenn Personen auf einem Bild zu erkennen sind, darfst Du diese Bilder nur veröffentlichen, wenn Du die Erlaubnis der Personen hast. Diese Erlaubnis hast Du am besten schriftlich.

Bildquellen

Es klingt, als wäre es gar nicht so einfach rechtlich erlaubte Bilder zu veröffentlichen. Aber zum Glück ist das in der Praxis gar nicht so schwer.

Die erste Möglichkeit ist, Du machst Deine Bilder selber. Dann bist Du der Urheber und kannst sie völlig frei verwenden. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass Du individuelle Bilder hast. Du solltest jedoch darauf achten, dass Deine Bilder eine gute Qualität und einen professionellen Look haben.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin lizenzfreie, Bilder zu nutzen.

Dafür gibt es einige Quellen im Internet. Wo du diese findest, erfährst Du im Beitrag: Die besten Webseiten mit kostenlosen Bildern und Stock Fotos für Deine Webseite.

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